Dienstag, 23. Februar 2016



Was passiert ohne persönliche Sicherheit (meiner Daten) im Internet und wer hat einen Nutzen davon?

"Oder sind meine Daten gar nicht im Internet?" wird sich manch einer fragen.

Wie kommen meine Daten überhaupt ins Internet?

Die meisten Internetnutzer sorgen selbst dafür dass ihre Daten ins Netz kommen. Dabei spielt nicht etwa Nachlässigkeit die größte Rolle sondern einfach die Unwissenheit darüber was die Anbieter so im Kleingedruckten versteckt haben (so ähnlich wie bei Versicherungsverträgen).
Gerade auf Portalen wie Jappie, Facebook und weiteren.

Die meistens sonst sehr vorsichtigen Mitmenschen vermelden dort "im kleinen Kreis" (man ist ja unter sich!) intimste, persönliche Informationen. Meistens bleibt es nicht bei den eigenen "Daten" sondern es werden Interna der Familie und des Bekanntenkreises kundgetan.
Alles nicht in böser Absicht aber eben nicht ganz zu Ende gedacht.


Und das geht schneller wir denken: 
Onkel Paul schießt auf der Geburtstagsparty mit Smartphone oder Digicam ein Foto auf dem auch ich zu erkennen bin und stellt es ins Internet (z.B. auf seine Facebook-Seite). Bis dahin nicht schlimm, denn keiner weiss das ich das auf dem Foto bin.

Jetzt gibt es allerdings eine tolle neue Funktion in Facebook bei der man Personen auf Fotos markieren kann. Hört sich harmlos an ist es aber nicht denn das Recht aufs eigene Bild ist damit ausgehebelt.
Tante Erna loggt sich in ihrem Facebookaccount ein, erkennt mich und nennt bei der Markierung neben meinem Namen wenn sie gut drauf ist auch noch meine Adresse und andere "Kleinigkeiten" über mich.

Die Zuordnung klappt super und natürlich auch auf Fotos auf denen ich nicht extra markiert wurde - denn dank der neuen Gesichtserkennung von Facebook werde ich und mein Umfeld automatisch erkannt und eine Zuordnung zu mir und meinen Freunden, Familienangehörigen, Kollegen ... erstellt und gespeichert.

Selbst wenn ich nie einen Zugang auf Facebook hatte bin ich spätestens jetzt "mit im Boot".
Das ist zu konstruiert? Leider nicht, denn es gibt Beispiele in denen auch noch die Zeit und der Ort des Fotos genannt werden und mein rühriger Arbeitgeber so erfahren kann das ich (sein Mitarbeiter) während meiner Krankschrift zumindest noch etwas feiern konnte.

Das soll nur ein kleines Beispiel sein aber das ist noch ausbaufähig.

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